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Sebastian Meineck
10.06.2021   Ausbildung
Praxis-Tools: Beweiskräftige Screenshots für die Onlinerecherche
Das Internet vergisst ständig. Tools helfen dabei, Onlinebeweise vor dem Verschwinden zu bewahren. Recherche-Experte Sebastian Meineck stellt die besten Werkzeuge vor.
Salzburg – Drei Tools, die Journalistinnen und Journalisten unbedingt kennen sollten, stellt Recherche-Experte Sebastian Meineck vor:
 
1. Atomshot: Astreine Screenshots
Mit Screenshots lassen sich Beobachtungen bei der Onlinerecherche sichern. Leider kann man sich nicht darauf verlassen, dass Screenshots auch vor Gericht bestehen. Richterinnen und Richter können nämlich die Beweiskraft von „elektronischen Beweisen“ anzweifeln. Wenn man ein paar Dinge beachtet, lässt sich die Beweiskraft immerhin steigern. Diese kostenlose Browser-Erweiterung hilft dabei.
Atomshot 
 
2. Screengrabs: Bildschirm abfilmen
Manchmal reicht ein Screenshot allein nicht aus. Mit Bildschirmaufnahmen lassen sich Videos, Animationen und Klickwege dokumentieren.
Screengrabs
 
3. Hunch.ly: Fleißiger Recherche-Assistent
Die Software Hunch.ly spart eine Menge Klickarbeit. Wer bei einer Onlinerecherche möglichst schnell ins Kaninchenloch vordringen möchte, kann die mühsame Dokumentation einfach Hunch.ly überlassen. Wie ein fleißiger Assistent legt die Software dabei lokale Kopien der angeklickten Websites an. Vorteil: Kein Zufallsfund geht verloren. Nachteil: Hunch.ly sammelt viel mehr, als man am Ende braucht.
Hunch.ly
 
Wie die Tools im Detail funktionieren und was man beachten muss finden Sie in der aktullen „journalist:in“-Ausgabe.
 
Weitere Themen in dieser Ausgabe:
– Die besten Medien-Arbeitgeber 2021 Wie zufrieden sind Journalistinnen und Journalisten mit ihren Häusern? Wie beurteilen sie ihre Führung? Welche Medien-Arbeitgeber empfohlen werden, welche man meiden sollte.
 
– Warum zerstört Claus Reitan sein Lebenswerk? Wie sein ÖVP-Blog „Zur Sache“ zum Medium der Exklusivgeschichten werden soll, um die künftig keine Zeitung und kein Fernsehsender herumkommen könnte.

– Anschobers letzte Tage als Minister und das Los seiner Sprecher. Warum nur Adrian Hinterreither den Absprung geschafft hat und auch dieses Glück nur von kurzer Dauer sein könnte.
 
– Haben Politiker kein Anrecht auf Privatsphäre? Ist jede SMS von Kanzler Sebastian Kurz automatisch öffentlich? Wo beginnt die Privatsphäre, wo endet sie? Das fragt der stellvertretende Chefredakteur der „Kleinen Zeitung“, Michael Jungwirth.

– Lassen sich Ideen planen? Ohne Inspirationen können wir unseren Job nicht machen. Doch woher nehmen? Autorin Katharina Jakob hat wirkungsvolle Tipps aufgestöbert und kann sich seitdem vor kreativen Einfällen kaum retten.


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