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30.09.2021   Leute
Preisgekrönte Praxisarbeiten aus einem schwierigen Corona-Studienjahr
Bereits zum dritten Mal wurden gestern Abend die Journalismus Nachwuchspreise der FHWien der WKW verliehen.
Wien – Bereits zum dritten Mal wurden gestern Abend die besten journalistischen Praxisarbeiten aus dem vergangenen Studienjahr mit den Journalismus Nachwuchspreisen der FHWien der WKW gewürdigt.  Zum zweiten Mal traf man sich Online zur Feierstunde. Durch den Abend führten als Hosts Johanna Hirzberger und Michel Mehle von „Radio Radieschen“, dem FH-Ausbildungssender. Journalismus Studiengangsleiterin Daniela Süssenbacher betonte in ihren Eröffnungsworten die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten trotz des schwierigen Studienjahres mit Corona-Lockdowns und Online-Lehre. 
 
In der Kategorie Radio/Audio wurde ein Beitrag von Ronny Taferner über Flucht aufgrund der sexuellen Orientierung ausgezeichnet. Die Jury bestehend aus Bea Sommersguter, Elisabeth Stratka und Karina Schwann würdigte eine im Bachelor-Atelier entstandene Arbeit mit dem Protagonisten Richard, der wegen seiner Homosexualität aus Uganda flüchten musste.
 
Die Kategorie TV/Video entschieden Lena Öller, Emilia Garbsch, Victoria Belyus und Maria Maybach mit dem Beitrag „Die Fiakerkrise“ für sich. Die Jury stellten Christine Grabner, Martin Reichenauer und Ed Moschitz. Moschitz lobte die mitten in einer Ausnahmesituation entstandene Reportage als wichtiges Zeitdokument und wertvollen Beitrag mit Bildmaterial aus einer Zeit, in der wenig gedreht wurde.
 
In der Kategorie Text entschied sich die Jury aus Simone Hoepke, Carola Leitner und Jakob Winter für einen Artikel von Viktor Wagner, der faktenorientierte, beschreibende Einblicke in eine christlich-fundamentalistische Splittergruppe lieferte („Die einzig wahren Christen“). „profil“-Redakteur Winter würdigte die herausragende Rechercheleistung.
 
Die Jury mit Yvonne Widler, Regula Blocher und Robert Varga kürte in der Kategorie Multimedia eine Reportage zum Thema „Wem gehört der öffentliche Raum?“, die am Ende der vielen Lockdowns im Mai 2021 entstand und ein trockenes Thema vielseitig aufbereitet.
 
Als beste Abschlussarbeit wurde das Ö1 „Radiokolleg“  „Sprechen wir über Suizid. Erfahrungen, Trauer und Prävention“ von Julia Verena Jesch ausgezeichnet. 
 
Alle nominierten und ausgezeichneten Arbeiten aus allen fünf Kategorien sind über den Blog journalismus-studieren.at anzuhören und anzusehen.