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News / Gerald Heidegger macht ORF Topos
G. Heidegger (Foto: ORF)
01.12.2022   Leute
Gerald Heidegger macht ORF Topos
Ein neues orf.at-Angebot mit mehr Kultur, Religion und Wissenschaft wurde gestartet.
Wien - ORF Topos, ein neues Digitalangebot für die Content-Bereiche Kultur, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft, wurde gestartet. Alle Beiträge sind multimedial, kombinieren also stets mehrere Medienelemente wie Textpassagen, Videoausschnitte, Audiofiles, Fotos und Grafiken. Inhalte werden für Smartphone, PC oder Tablet aufbereitet, wobei die Weiterentwicklung hybrider Erzähl- und Gestaltungsformate im Fokus steht. Das neue Angebot ist unter topos.ORF.at abrufbar und zudem über die ORF.at-Startseite verlinkt.
 

ORF-Topos-Chef ist ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Er wird von einem Team an Redakteuren unterstützt: „ORF Topos richtet sich an alle, die sich für kulturelle und gesellschaftliche Phänomene interessieren und dabei offen für neue Erzählformen sind. Ich sehe unser neues Digitalangebot als Chance, traditionelle Formatsprachen weiterzuentwickeln, das Plattformdenken in den Redaktionen zu verinnerlichen, und die multimediale Zusammenarbeit im ORF weiter zu vertiefen“, so Heidegger. Simon Hadler aus der Redaktion unterstreicht: „Wir spüren mit einem kleinen Team neue Themen auf und suchen nach medialen Verknüpfungen für neue Nutzungssituationen.“


 


Das Angebot reicht von multimedialen Geschichten in Form von Einzelbeiträgen und Swipe-Storys bis zu aufwendiger produzierten Features und mehrteiligen Reihen: Zum Start verbindet die innovative Webserie „Die Doppelte Frau“ eine Kriminalerzählung im Film-noir-Stil mit österreichischer Zeitgeschichte, im Format „Fünf Fragen an Kulturnerds“ liefern ORF-Kulturredaktionen aus Fernsehen, Radio und Online launige Kurzkritiken zum aktuellen Kulturgeschehen, die Porträtreihe „Archive des Schreibens“ bietet der jungen österreichischen Literaturszene eine Bühne und das 31-teilige Multimedia-Projekt „Straussmania“ beschäftigt sich bis zum Neujahrskonzert mit den Hits der Strauss-Dynastie und den verschwundenen Schauplätzen der Populärkultur des 19. Jahrhunderts. Die Inhalte sind bis zu einem Jahr online verfügbar, womit ORF Topos ein immer reichhaltigeres Content-Angebot aufbauen und sich Schritt für Schritt zu einer „digitalen Kunst- und Wunderkammer“ des Landes entwickeln wird.


 


In der laufenden Berichterstattung hat die Redaktion aktuelle Trends im Blick und lotet Facetten und Themen aus, für die im linearen Programmkorsett von TV und Radio oftmals zu wenig Zeit bleibt: In multimedialen Top-Storys erklärt eine Influencerin etwa, wie sie gelernt hat, ihren Körper zu akzeptieren, auch wenn er keinen gängigen Insta-Normen entspricht. Ein junger Haftentlassener lässt an seinen Versuchen teilhaben, wieder ins Leben zurückzufinden. Ein berühmter Fotograf lehrt, wie man auch bei Regen perfekte Bilder macht. Eine Rapperin aus der Ukraine zeigt, wie sie anderen Menschen in Kriegszeiten Mut macht, um nicht selbst durchzudrehen. Und Landarbeiter eines Projekts zur Wiederaufforstung im Amazonas machen Hoffnung, dass unser Planet womöglich doch noch nicht dem Untergang geweiht ist.


 


 


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