Christian Wehrschütz: „Gott sei Dank, wir leben!“
Der ORF-Korrespondent ist in der Ostukraine nur knapp einem Drohnenangriff entgangen.
Donezk/Berlin – ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz ist am Samstag in der Ostukraine einem Drohnenangriff entgangen. Laut ORF befand sich der Journalist mit zwei Vertretern der Hilfsorganisation Proliska und einer spanischen Kollegin in einem Fahrzeug nahe der Front in der Oblast Donezk, als eine Drohne das Auto attackierte. Verletzt wurde niemand.
Wehrschütz beschrieb die Drohne als russische FPV-Drohne „mit einer Sprengladung für einen Panzer“. Die Gruppe war auf einer Recherche zu Evakuierungen von Zivilisten im Frontgebiet von Kostjantyniwka unterwegs. Laut dem Leiter der Mission, Jewhen Tkatschew, entdeckten sie die Drohne in etwa 10 bis 15 Metern Entfernung, sprangen aus dem Auto und wurden nur knapp verfehlt.
Wehrschütz sagte gegenüber Die Presse: „Gott sei Dank, wir leben!“. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform meldete am Samstag weitere Attacken durch FPV-Drohnen in der Region, darunter ein Vorfall, bei dem ein Radfahrer getötet wurde und ein Minibus getroffen wurde, bei dem drei Personen verletzt wurden.