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News / Professorentitel für Otmar Lahodynsky
Lahodynsky mit Vizekanzler Babler (Foto: Apa/E. Schütz)
11.11.2025   Leute
Professorentitel für Otmar Lahodynsky
Der Pionier der EU-Berichterstattung wurde gewürdigt.
Wien - Er war ein Pionier der EU-Berichterstattung und ist seit Jahrzehnten ein Fixstern des Außenpolitik-Journalismus in Österreich: Montagabend wurde Otmar Lahodynsky für seine diesbezüglichen Verdienste der Berufstitel Professor verliehen.
 
Lahodynsky arbeitete für das Nachrichtenmagazin „Profil“ und die Tageszeitung „Die Presse“, aktuell schreibt er als Pensionist gelegentlich unter anderem Artikel in den „Oberösterreichischen Nachrichten“, den „Salzburger Nachrichten“, der „Neuen Zürcher Zeitung“, der Wochenzeitung „Die Furche“ oder dem Branchenmagazin „Cercle Diplomatique“.
 
Der Kommunikationswissenschafter und Vorsitzende der in Sachen Medienfreiheit engagierten NGO Reporter ohne Grenzen (ROG) Fritz Hausjell sagte, Lahodynsky habe schon „gewichtige Beiträge zur europäischen Verständigung“ geschrieben, „bevor Österreich EU-Mitglied war“.
 
Lahodynsky hat zahlreiche wichtige Scoops gelandet und habe, wie der Geehrte sagt, von 1988 bis 1995 in der „Presse“ versucht, „auf einer wöchentlichen Seite zu erklären, wie die EU so funktioniert“. Als „Profil“-Reporter habe er einige interessante Personen interviewt, erinnerte sich der renommierte Journalist zudem gegenüber APA. Neben Lech Wałęsa etwa den sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow, Deutschlands Ex-Kanzlerin Angela Merkel, die pakistanische Ministerpräsidentin Benazir Bhutto, den palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat, die UNO-Generalsekretäre Kofi Annan und Ban Ki-moon oder den tschechischen Dissidenten und späteren Präsidenten Václav Havel. Ein folgenschweres Interview sei  jenes mit Miloš Zeman gewesen, der von 1998 bis 2002 Premierminister und von 2013 bis 2023 Staatspräsident Tschechiens war, ein weiteres stieß die Debatte um die Kriegsvergangenheit von Kurt Waldheim an.


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