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News / Journalismuspreis „von unten“ vergeben
Tiba Marchetti (Foto: ORF)
02.01.2026   Journalistenpreise
Journalismuspreis „von unten“ vergeben
Unter den Ausgezeichneten sind Tiba Marchetti und Thomas Winkelmüller.
Wien - Zum 16. Mal wurde der Journalismuspreis „von unten“ von der Armutskonferenz vergeben. Bewertet und ausgewählt wurden die Beiträge von einer Jury bestehend aus Menschen mit Armutserfahrungen, die sich in der Plattform Sichtbar Werden engagieren.
 
In der Kategorie Radio wurde Veronika Mauler für ihr Ö1 Journal Panorama „Alt, arm, weiblich – wenn die Pension nicht reicht“ ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an Marina Wetzlmaier und ihre Sendung Punkt eins auf Ö1 „Alleinerziehende - alleingelassen? Zur aktuellen Lebenssituation von Ein-Eltern-Familien“. 
 
Der Hauptpreis in der Kategorie Print ging an Thomas Winkelmüller & Maya Luna Mendivil Jahnke (Text) und Ursula Röck (Fotos) für ihren Artikel im Datum-Monatsmagazin „Die Pflegekinder". Anna Stockhammer erhielt den zweiten Preis für ihren Artikel im Augustin „Unter Druck. Blauschwarze Kürzungen im steirischen Sozialbereich“. 
 
In der Kategorie Online ging die Auszeichnung an Beatrix Kouba für ihre Reportage „Zwischen den Räumen: queere Menschen in der Obdachlosigkeit“ veröffentlicht auf zimtmagazin.at. Den zweiten Preis erhielt Monika Pichler für ihren Beitrag „Vom Leben auf der Straße zur Hilfe für andere – Walter Kreische über Obdachlosigkeit und Würde“, erschienen auf menschenundrechte.at.
 
Den Hauptpreis in der Kategorie Fernsehen erhielt Tiba Marchetti für ihren Beitrag „Drogen am Land“ (ORF Am Schauplatz). Der zweite Preis ging an Sandra Rak & Stefan Wolner für ihren Dokumentarfilm „Preis der Armut – Leben in der Teuerung”, ausgestrahlt auf 3Sat, ARD, ZDF und im ORF. Weiters auf der Shortlist des Journalismuspreis „von unten“ und lobend erwähnt: Agnes Preusser („Kurier“), Eva Sager (wienerzeitung.at), Johannes Kaup (ORF Radio Ö1).


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