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19.01.2026   Medien
Zeitungen und Zeitschriften punkten bei Aufmerksamkeit
Was eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen zum Thema Mediennutzung und Aufmerksamkeit untersucht hat.
Wien - Eine repräsentative Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen zum Thema Mediennutzung und Aufmerksamkeit hat untersucht, wie aufmerksam sich Rezipientinnen und Rezipienten unterschiedlichen Medien widmen. Folgende Mediengattungen wurden dafür miteinander verglichen: Zeitungen und Zeitschriften in Print bzw. die CrossMediaReach (CMR) – also die kombinierte Reichweite aus Print und Online-Angeboten –, Fernsehen, Radio und Social-Media-Plattformen.
 
Zeitungen und Zeitschriften weisen dabei, wie man von VÖZ-Seite berichtet, im Vergleich mit anderen Mediengattungen die höchsten Werte in Bezug auf Aufmerksamkeit sowie Konzentration auf die Inhalte durch die Nutzerinnen und Nutzer auf. So geben mehr als die Hälfte der Befragten (Print: 50 % bzw. CMR: 56 %) an, dass Zeitungen und Zeitschriften bei der Nutzung ihre ungeteilte Aufmerksamkeit genießen. Zum Vergleich: Bei TV trifft das nur auf 31 % der Befragten zu, bei Social Media auf 17%. Besonders schwach schneidet hierbei Radio ab (13 %). Nur 5 % (Print) bzw. 7 % (CMR) machen neben der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften noch etwas anderes, verrichten etwa Hausarbeit. Besonders hoch ist dieser Wert bei der Radionutzung (71 %). 63 % (Print) bzw. 71 % (CMR) konsumieren Zeitungen und Zeitschriften ganz bewusst und beschäftigen sich währenddessen nicht parallel mit einem weiteren Device wie Smartphone, Tablet oder Notebook (Print: 6 %, CMR: 9 %). Besonders hoch ist der Wert der Parallelnutzung unter den Befragten bei TV (49 %).
 
Durch den ungestörten Fokus auf die Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften bleibt den Rezipientinnen und Rezipienten der konsumierte Inhalt länger im Gedächtnis: 61 % (Print) bzw. 69 % (CMR) können sich an die Inhalte in Zeitungen und Zeitschriften sehr gut erinnern; bei Social-Media-Plattformen trifft das im Gegensatz dazu etwa nur auf 23 % der Nutzerinnen und Nutzer zu. 62 % (Print) bzw. 69 % (CMR) geben an, dass sie sich bei der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften besonders auf die Inhalte konzentrieren; nur 18 % bzw. 24 % lassen sich leicht ablenken. Das sind die niedrigsten Werte im Mediengattungsvergleich. Die Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften erfolgt überaus bewusst (Print: 63 % bzw. CMR: 71 %), während das etwa bei Radio und Social Media weniger der Fall ist (19 % bzw. 24 %).
 
Die Ergebnisse dieser aktuellen Erhebung der Media-Analyse zeigen, so heißt es, dass Zeitungen und Zeitschriften überaus bewusst und mit wenig Ablenkung genutzt werden. Im Gegensatz zu den anderen abgefragten Mediengattungen werden Inhalte in Zeitungen und Zeitschriften mit überdurchschnittlich hoher Aufmerksamkeit konsumiert, den Nutzerinnen und Nutzern bleiben sie dadurch deutlich nachhaltiger im Gedächtnis. Das mache Zeitungen und Zeitschriften laut der Studie zu einem starken Werbeumfeld und wesentlichen Faktor für den Erfolg einer Kommunikationskampagne.


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