Ausgezeichnet wurden Radioproduktionen, die gesellschaftlich relevante Themen fundiert, verständlich und mit hohem erwachsenenbildnerischem Anspruch aufbereiten.
Wien – Beispielhaft zeigen, wie Bildung in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen hörbar wird: Das konnten jene Radioproduktionen, die heuer mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnet wurden.
Aus insgesamt über 170 eingereichten Produktionen von österreichischen Radiosendern wählte eine Jury jene Beiträge aus, die durch journalistische Qualität, gesellschaftliche Relevanz und besonderen erwachsenenbildnerischen Wert überzeugten. John Evers, Sprecher der Jury und Vorsitzender der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ), betonte: „Die ausgezeichneten Sendungen zeigen, wie Radio komplexe Themen verständlich macht, Orientierung bietet und Menschen befähigt, sich aktiv mit gesellschaftlichem Wandel auseinanderzusetzen.“
Die Radiopreise der Erwachsenenbildung 2025 gingen an folgende Produktionen: In der Kategorie Literatur, Kultur und Kunst wurde der Ö1-Radiokolleg-Beitrag „Das Absurde“ ausgezeichnet. Der Eduard-Ploier-Preis für ökonomische, demokratische und politische Bildung ging an die Ö1-Sendereihe „Es war ein kämpferisches Leben“. In der Kategorie Wissenschaftsvermittlung, -kommunikation, technische Bildung und Digitalisierung wurde „Einfach erklärt – der Wissenspodcast in einfacher Sprache“ (Inklusive Lehrredaktion / FM4 / Ö1 Campus Radio) prämiert. Der Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit und Zukunftskompetenzen ging an „Kein Zurück: Fürs Klima ins Gefängnis“ aus der Sendereihe „Hörfeld“ von Radio Radieschen. In der Kategorie Menschenrechte und Gesellschaft zeichnete die Jury zwei Beiträge aus: „Im Gespräch: Francesca Albanese“ (Ö1) sowie „Netzwerk Vöcklabruck gegen Gewalt“ vom Freien Radio Salzkammergut.
Der Radiopreis wird seit 1998 von zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) gestiftet – die Arbeitsgemeinschaft Bildungshäuser Österreich, das Berufsförderungsinstitut Österreich, der Büchereiverband Österreichs, das Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, das Ländliche Fortbildungsinstitut Österreich, der Ring Österreichischer Bildungswerke, die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, der Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, der Verband Österreichischer Volkshochschulen und das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich.
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