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News / Rundfunkverbände warnen vor irreversiblen Schäden für privates Radio
(Foto: privatsender.at)
30.01.2026   Medien
Rundfunkverbände warnen vor irreversiblen Schäden für privates Radio
Dabei haben sich jene aus Österreich, Deutschland und der Schweiz für die „Linzer Erklärung“ zusammengetan.
Linz - Private Rundfunkverbände aus Österreich, Deutschland und der Schweiz warnen geschlossen vor einem Verlust von Medienvielfalt im Radiomarkt. Der rasante Abfluss von Werbeerlösen zu globalen Online-Plattformen gefährde zunehmend die wirtschaftliche Basis von Privatradio – und damit ein zentrales Element der demokratischen Infrastruktur, heißt es. In ihrer „Linzer Erklärung“ verlangen die Verbände entschlossene politische Maßnahmen:
 
Download „Linzer Erklärung“
 
Unter anderem werden darin verlangt: mehr Kooperationen in Programm, Technik und Organisation. Diese müssen regulatorisch erleichtert werden, um Angebotsvielfalt wirtschaftlich abzusichern. Außerdem eine Entbürokratisierung und moderne Regulierung, faire Finanzierung öffentlicher Aufgaben, Regulierung von Big-Tech-Plattformen und fairen Wettbewerb sowie die Wahrnehmung der Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Marktunterstützer, um Marktverzerrungen zu vermeiden und die gesamte Medienvielfalt zu stärken.
 
Die privaten Rundfunkverbände betonen, dass ohne rasches Handeln irreversible Schäden für Medienvielfalt und demokratische Öffentlichkeit drohen und richten einen dringenden Appell an Politik und Regulierungsbehörden: „Was heute wegbricht, ist morgen für die Demokratie verloren.“
 
Die unterzeichnenden Verbände sind APR Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk, VÖP Verband Österreichischer Privatsender, VSP Verband Schweizer Privatradios, VBL Verband Bayerischer Lokalrundfunk, VBRA Vereinigung Bayerischer Rundfunkanbieter, VPRA Verband Privater Rundfunkanbieter Baden-Württemberg, VLR Verband Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen, und BG NRW Verband der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen.


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