Der ORF-Stiftungsrat hat die Radiodirektorin mit der Geschäftsführung des Senders betraut.
Wien - Der ORF-Stiftungsrat hat nach dem erfolgten Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor ORF-Radiodirektorin Ingrid Thurnher mit der vorläufigen Geschäftsführung des ORF betraut. Diesem Schritt folgt ein zweistufiges Ausschreibungsverfahren: Zunächst eine Ausschreibung für diese Position bis zum Jahresende und danach wie geplant für die künftige Geschäftsführungsperiode ab 1.1.2027.
Ingrid Thurnher begann 1985 ihre Tätigkeit beim ORF. Von 1986 bis 1991 war sie als Redakteurin im Landesstudio Niederösterreich im Aktuellen Dienst beschäftigt. Weiters moderierte sie „Land und Leute“, „Österreich-Bild“, „Österreich heute“ und „Niederösterreich heute“ sowie sämtliche Radioformate der aktuellen Information. 1991 bis 1994 war die gebürtige Bludenzerin als Redakteurin der Radio-Innenpolitik und als Moderatorin der Ö1-Journale tätig, bevor sie zur „ZIB 2“ wechselte und diese von 1995 bis 2007 präsentierte. Von April 2007 bis März 2008 war Thurnher Teil des Moderatorenteams der „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr. Von März 2008 bis Ende 2016 präsentierte Thurnher „Im Zentrum“ und den „Runden Tisch“. Anlässlich der Nationalratswahl 2013 und der Bundespräsidentenwahl 2016 leitete sie auch die ORF-TV-Konfrontationen mit den TV-Duellen. Von 2009 bis 2011 fungierte Ingrid Thurnher auch als Gastgeberin der ORF-„Sommergespräche“. Ab Jänner 2017 war sie Chefredakteurin von ORF III. Seit 1. Jänner 2022 ist sie ORF-Radiodirektorin.
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