Sind Podcasts der sichere Hafen im KI-Zeitalter? Beim European Publishing Congress am 17. und 18. Juni 2026 in Wien zeigt Stefan Lassnig, warum Audio als vergleichsweise KI-resistentes Format gilt – und welche Chancen sich daraus für Journalistinnen und Journalisten ergeben.
Wien – Wie Künstliche Intelligenz den Redaktionsalltag verändert, steht im Mittelpunkt des
European Publishing Congress 2026 am 17. und 18. Juni im Palais Niederösterreich in Wien. Führungskräfte europäischer Medienhäuser präsentieren dort Strategien und konkrete Anwendungen, mit denen sich Medienprozesse effizienter gestalten, bestehende Angebote weiterentwickeln und neue Produkte aufbauen lassen.
Im Fokus stehen dabei nicht nur unternehmerische Fragen, sondern auch praktische Ansätze für die journalistische Arbeit. So analysiert Trendscout Ulrike Langer den wachsenden Markt für KI-Tools im Newsroom und gibt Orientierung bei der Frage, ob Redaktionen eigene Lösungen entwickeln oder bestehende Angebote einkaufen sollten.
Neue Perspektiven für journalistische Formate zeigt ein Vortrag zum Audiomarkt: Stefan Lassnig, Gründer von Missing Link Media, beschreibt Podcasts als vergleichsweise KI-resistentes Format und skizziert deren wirtschaftliches Potenzial in Europa.
Wie sich KI strategisch in Redaktionen verankern lässt, erläutert Lena Leibetseder, Head of Digital Publishing bei Russmedia. Sie stellt einen zweigleisigen Ansatz vor, der sowohl auf experimentelle Projekte als auch auf den Aufbau spezialisierter KI-Teams setzt.
Der Kongress will damit nicht nur Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben, sondern auch konkrete Entscheidungsgrundlagen liefern – sowohl für Medienhäuser als auch für Journalistinnen und Journalisten, die ihre Arbeitsweise im Umgang mit KI weiterentwickeln wollen.
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