Beim Medien Camp 2026 in Berlin am 23. und 24. April zeigt Pascal Biedenweg, wie Newsletter wieder stärker zur journalistischen Marke beitragen können. Im Fokus stehen persönliche Tonalität und klare Haltung. Was noch am Programm steht.
Berlin – Wie Newsletter Journalismus persönlicher und zugleich profilierter machen können, ist ein Thema des
Medien Camp 2026 am 23. und 24. April in der Kulturbrauerei Berlin.
Pascal Biedenweg, Digitalchef der „Berliner Morgenpost“ und von FUNKE Medien Berlin, berichtet dort aus dem redaktionellen Alltag. Anhand konkreter Beispiele, Fehler und Learnings zeigt er, wie eine persönliche Tonalität die Leserbindung stärkt, ohne journalistische Standards zu verwässern. Ein Newsletter ohne Haltung sei kein journalistisches Produkt, sondern lediglich ein Verteiler, so die These.
Das zweitägige Programm umfasst zudem Medientouren, Panels, Sessions und Workshops. Themen reichen von Karrierewegen im Journalismus über den Umgang mit „KI-Fatigue“ bis hin zu Nachhaltigkeit als Berichterstattungsschwerpunkt.
Am 23. April stehen unter anderem Besuche bei Medienhäusern wie der „Berliner Morgenpost“, der „Zeit“ und Media Pioneer auf dem Programm. Am 24. April folgt das Konferenzprogramm in der Kulturbrauerei.
Für Studierende, Volontärinnen und Volontäre sowie Trainees ist die Teilnahme kostenlos.
Zum Medien Camp
Die wichtigsten Programmpunkte/ und Sprecher:
– Ask me anything: Isabell Beer und Isabel Ströh, NDR/Funk (Journalistinnen des Jahres 2025): Wie werde ich Investigativjournalistin?
– Ask me anything: Jochen Wegner, ZEIT Online: Redaktionsalltag bei ZEIT ONLINE
– Session: Pascal Biedenweg, Berliner Morgenpost/FUNKE Medien: Haltung im Posteingang: Wie Newsletter Journalismus wieder menschlicher machen
– Workshops: Veronika Völlinger, freie Journalistin: 5 OSINT-Tools, die deine Recherche nach vorne bringen
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