Die Veranstaltung versteht sich als Treffpunkt für Journalismus – und als Ort für Debatten über den Zustand öffentlicher Kommunikation. Eintrittskarten zu gewinnen.
Wien – Wenn am 22. Mai 2026 im Wiener Rathaus zum Concordia Ball geladen wird, geht es nicht nur um Tanz und Tradition. Die Veranstaltung, die auf eine Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht, positioniert sich auch 2026 als Forum für den Austausch über Medien, Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Diskurs.
Aus Sicht der Organisatoren steht der Ball in einem Spannungsfeld: Während sich Debatten zunehmend in digitale Räume verlagern, wächst zugleich die Kritik an deren Dynamiken – etwa an Polarisierung, Desinformation und ökonomischem Druck auf Medien. Der Ball setzt dem bewusst persönliche Begegnungen entgegen, ohne dabei den Anspruch zu erheben, diese Entwicklungen aufzulösen.
Die Eröffnung folgt klassischen Mustern des Wiener Ballgeschehens. Nach einer Fanfare von Pavel Singer stehen Werke von Johann Strauss Sohn im Zentrum, interpretiert unter anderem von den Wiener Comedian Harmonists. Das Eröffnungskomitee gestaltet die Choreografie zu Strauss-Walzern, wie sie für den Ball typisch sind.
Einen inhaltlichen Akzent setzt heuer die bildende Künstlerin Simone Bernert. Ihr Beitrag – ein eigens gestalteter Kopfschmuck für das Eröffnungskomitee – greift Begriffe wie Empathie, Fantasie und Humor auf. Damit reagiert sie auf aktuelle Debatten über Kommunikation im digitalen Raum.
Der Concordia Ball bleibt damit eine Veranstaltung mit doppelter Funktion: gesellschaftliches Ereignis und symbolischer Ort für den Austausch über Journalismus. Wie stark dieser Anspruch über die Ballnacht hinaus wirkt, dürfte allerdings weniger auf dem Parkett entschieden werden als in den Redaktionen selbst.
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