Wie lange sie als solche vorerst bestellt wurde und wie es weitergeht.
Wien - In der Plenarsitzung des ORF-Stiftungsrates wurde die ORF-Radiodirektorin und interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher nun zur ORF-Generaldirektorin bestellt. Die Funktionsperiode beginnt sofort und endet am 31. Dezember 2026. Die Ausschreibung für Zeit ab 1. Jänner 2027 erfolgt am 30. April 2026, die Bewerbungsfrist läuft vier Wochen.
Ingrid Thurnher begann 1985 ihre Tätigkeit beim ORF. Von 1986 bis 1991 war sie als Redakteurin im Landesstudio Niederösterreich im Aktuellen Dienst beschäftigt. Weiters moderierte sie „Land und Leute“, „Österreich-Bild“, „Österreich heute“ und „Niederösterreich heute“ sowie sämtliche Radioformate der aktuellen Information. 1991 bis 1994 war die gebürtige Bludenzerin als Redakteurin der Radio-Innenpolitik und als Moderatorin der Ö1-Journale tätig, bevor sie zur „ZIB 2“ wechselte und diese von 1995 bis 2007 präsentierte. Von April 2007 bis März 2008 war Thurnher Teil des Moderatorenteams der „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr. Von März 2008 bis Ende 2016 präsentierte Thurnher „Im Zentrum“ und den „Runden Tisch“. Anlässlich der Nationalratswahl 2013 und der Bundespräsidentenwahl 2016 leitete sie auch die ORF-TV-Konfrontationen mit den TV-Duellen. Von 2009 bis 2011 fungierte Ingrid Thurnher auch als Gastgeberin der ORF-„Sommergespräche“. Ab Jänner 2017 war sie Chefredakteurin von ORF III. Seit 1. Jänner 2022 ist sie ORF-Radiodirektorin und seit 12. März 2026 interimistische Generaldirektorin.
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