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News / Elisabeth von Samsonow erhält Staatspreis für Kulturpublizistik
Elisabeth Samsonow (Foto: Hans Punz/APA)
25.06.2026   Journalistenpreise
Elisabeth von Samsonow erhält Staatspreis für Kulturpublizistik
Wofür sie genau ausgezeichnet wird.
Wien - Der vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) zweijährlich vergebene Staatspreis für Kulturpublizistik geht 2026 an die Künstlerin, Philosophin und Wissenschaftlerin Elisabeth von Samsonow. „Elisabeth von Samsonow dehnt Kulturpublizistik auf verschiedene, multimediale Formen des Publizierens aus, ja eigentlich versteht sie es überhaupt als Aufbau eines kollektiven Gravitationsfeldes, um angesichts der gegenwärtigen Polykrisen ein öko-feministisches Denken und Tun in allen kulturellen Facetten voranzutreiben“, heißt es in der Begründung. „Ihre publizistische Tätigkeit ist getragen von ihrer künstlerischen Präzisierung des Ausdrucks und von ihrem disziplinenübergreifenden Wissen, mit dem sie ungewöhnliche Zusammenhänge und wegweisende Perspektivenwechsel in die Auseinandersetzung mit der (österreichischen) Kunst und Kultur in Geschichte und Gegenwart einbringt. Kulturelle Paradigmen werden gegen den Strich gebürstet und neu positioniert. Und sie betont immer die innovative Rolle der Performance für die Kunst in Österreich.“
 
Elisabeth von Samsonow, geboren 1956 in Oberbayern, studierte Philosophie, katholische Theologie und Germanistik in München und promovierte 1985 über Johannes Kepler. Seit 1996 lehrt sie an der Akademie der bildenden Künste Wien, zuletzt als Professorin für Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst. Ihr vielfältiges Werk umfasst zahlreiche Publikationen sowie Ausstellungen, Installationen und Performances.
 
Der Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik wird im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Kulturpublizistik in Zeitungen und Zeitschriften, in audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Preisverleihung durch Vizekanzler und Bundesminister für Kunst und Kultur Andreas Babler findet am 15. September 2026 im Rahmen eines Festaktes statt. Zuletzt ging der Preis an: Armin Thurnher, Isolde Charim, Thomas Macho, Martin Pollack.


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