Wien - Der Walther Rode-Preis von Medienhaus Wien geht heuer an Marcus Wadsak, Meteorologe, Klimajournalist und Wettermoderator im ORF. Mit dieser Auszeichnung will die Jury ein Zeichen setzen, wie es in der Aussendung heißt. Denn seit 1995 klärt Marcus Wadsak über den Klimawandel als eine der größten globalen Herausforderungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf. Er präsentiere nicht nur Sonnen- und Regenwetter, Kälte- und Hitzewellen, sondern erkläre auch Wetterphänomene, ihre Ursachen und Auswirkungen und mache das beharrlich, oft rauem Gegenwind auf Social Media ausgesetzt, im ORF wie in seinen Büchern „Fake und Fiction“ mit wissenschaftsbasierten Fakten und diese einordnend, heißt es. „Die unbeirrbare Umsetzung seiner wissenschaftlichen Expertise in eine verständliche Sprache zeichnet ihn aus“, begründet Medienhaus Wien-Geschäftsführer Andy Kaltenbrunner die Jury-Entscheidung: „Die journalistische Arbeit von Marcus Wadsak liefert eine solide, überprüfbare und konstruktive Grundlage für den öffentlichen Diskurs zum Klimawandel und wie wir als demokratische Gesellschaft damit umgehen sollten.“
Der von der Forschungsgesellschaft Medienhaus Wien mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 19. Oktober mit einer wissenschaftlich begründeten Laudation verliehen.