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News / Clara Milena Steiner: „Orientierung ist ein wertvolles Gut“
(Foto: Kamerawerk/Evelyn Hronek)
16.07.2026   Vermischtes
Clara Milena Steiner: „Orientierung ist ein wertvolles Gut“
Mit 31 Jahren übernimmt Steiner die Chefredaktion der „Kärntner Krone“. Im Interview spricht sie über ihre Führungsprinzipien, den künftigen Kurs der Redaktion und darüber, welche Fehler die Medienbranche aus ihrer Sicht derzeit macht.
Klagenfurt – Clara Milena Steiner (31) ist seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Funktionen für die „Krone“ tätig. Seit 2021 ist sie in Klagenfurt im Team der Chefs vom Dienst, seit 2023 leitet sie auch das Ressort Landespolitik. Im vergangenen Jahr hat die „Journalist:in“ sie als „Local Hero“ ausgezeichnet. Nun tritt sie die Nachfolge als Chefredakteurin von Hannes Mößlacher bei der „Kärntner Krone“ an. Die „Journalist:in“ stellt Steiner im aktuellen „Terminal“ vor: 
 

Wow! Chefredakteurin mit 31 Jahren. Sind Sie es schon leid, auf Ihr Alter angesprochen zu werden?


Nein. Bevor ich im August die Leitung der „Kärntner Krone“-Redaktion übernehme, feiere ich außerdem meinen 32. Geburtstag. Das „Problem“ erledigt sich also Jahr für Jahr von selbst.
 

 

Welche Akzente möchten Sie als Chefredakteurin setzen?


Für die Redaktion sind mir Vertrauen, transparente Kommunikation, Eigenverantwortung und Freude an der Arbeit wichtig. Für unsere Leserinnen und Leser möchte ich den Fokus auf mehr Einordnung legen. In einer Zeit, in der wir überall und jederzeit mit Informationen überhäuft werden, ist Orientierung ein wertvolles Gut. Genau diese Orientierung wollen wir bieten.
 

 

Welche Fehler macht die Medienbranche derzeit aus Ihrer Sicht?


Manchmal kreist die Medienbranche zu sehr um sich selbst – Stichwort Reichweitenkurven, Untergangsszenarien oder Strukturdebatten – und verliert dabei aus dem Blick, für wen wir eigentlich arbeiten und was unsere Aufgabe ist: relevante Informationen so aufzubereiten, dass sie Menschen wirklich weiterhelfen. Die entscheidende Frage lautet: Welchen konkreten Nutzen hat unser Inhalt für unsere Leserinnen und Leser?
 
Zum ganzen Interview
 
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