Er galt als Doyen der österreichischen Sportjournalisten. Wo er journalistisch tätig war.
Wien – Michael Kuhn ist in der Nacht auf Mittwoch im Alter von 88 Jahren in Kärnten gestorben. Das teilte seine Tochter der Nachrichtenagentur APA mit.
Die
„Journalist:in“ zeichnete Michael Kuhn 2024 mit dem Sonderpreis für das Lebenswerk aus, nannte ihn: „Doyen mit Teamgeist“ und zählte seine beruflichen Stationen so auf:
Geboren am 28. Oktober 1937 in Wien, freier Mitarbeiter bei „Wiener Illustrierte“, „Wiener Montag“ und „Neue Österreichische Tageszeitung“, ab 1959 Leiter des Sportressorts der „Kronen Zeitung“, später auch stellvertretender Chefredakteur, 2003 bis 2006 geschäftsführender Chefredakteur. 1965 bis 1993 auch Sportkommentator für das ORF-Fernsehen. 1997 bis 2014 Präsident und später Ehrenpräsident von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
Vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich. Zum Professor ernannt und 2019 von der Association Internationale de la Presse Sportive, dem internationalen Verband der Sportjournalisten, mit dem AIPS-Award für sein Lebenswerk geehrt.
Sie möchten aktuelle Medien-News und Stories lesen und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Österreich informieren? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen
Newsletter.
Sie haben Personalnews in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder Ihnen ist in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen wollen? Mailen Sie die Infos bitte an
redaktion@journalistin.at