Der stellvertretende Ressortleiter Außenpolitik von „Die Presse“ erhielt vom Österreichischen Roten Kreuz die Auszeichnung der Heinrich-Treichl-Stiftung.
Wien - Mit dem Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung werden Menschen geehrt, die sich mit herausragendem humanitärem Engagement für die Gesellschaft einsetzen. Neben Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs, Medizinerin Christine Scholten und der PORR AG erhielt „Presse“-Außenpolitik-Journalist Wieland Schneider die Auszeichnung des Österreichischen Roten Kreuzes verliehen.
In der Begründung heißt es über den stellvertretender Ressortleiter Außenpolitik von „Die Presse“: „Für seine journalistischen Berichte reist er in Krisengebiete wie den Irak, Syrien und zuletzt mit dem Roten Kreuz in den Sudan, wo seit April 2023 mehr als 50 Millionen Menschen weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit in einem bewaffneten Konflikt unter Vertreibung, Hunger und Krankheiten wie Malaria und Cholera leiden. Schneider macht sich damit selbst ein Bild von der Not der Menschen vor Ort. Er lässt Schicksale sichtbar werden, die sonst verborgen bleiben, berichtete zum Beispiel ab 2011 vom Arabischen Frühling und den Auswirkungen auf die Bevölkerung in der Region. Er besuchte mehrmals die Menschen, die unter der Gewalt der Terrororganisation IS gelitten haben und machte dabei auf das Leid der Jesidinnen und Jesiden aufmerksam.“
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