Die FH Wien der WKW hat ihre Nachwuchspreise 2026 verliehen.
Wien - Die FH Wien der WKW hat ihre Nachwuchspreise 2026 verliehen. Die prämierten Arbeiten beleuchten Themen wie Online-Hass, die Tuning-Szene und Verschwörungsmythen. „Der Standard“, ORF, „Kurier“ und die Österreichische Medienakademie unterstützen die Auszeichnung.
In der Kategorie Text gewann Mario Pichler gewann mit „Speed und Spachtel: Der Drogenkonsum auf Österreichs Baustellen nimmt zu“. Die Reportage beleuchtet anhand eines anonymisierten Protagonisten mögliche Ursachen sowie soziale und sicherheitsrelevante Folgen des Drogenkonsums auf Baustellen.
In der Kategorie Multimedia wurden Daria Reitsammer, Sarah Lechner, Elina Wazik und Nina Schlögl für „'Ich weiß, dass er sie umgebracht hat' – Der Vermisstenfall Maria O.“ prämiert. Die Multimedia-Reportage rekonstruiert das Verschwinden einer jungen Niederösterreicherin in den 1980er-Jahren. Sie zeichnet nach, warum der Fall über Jahrzehnte ungeklärt blieb und welche Fragen bis heute offen sind.
In der Kategorie Radio & Audio gewannen Magdalena Hronek, Simon Fuchs, Anika Skubacz, Leon Spachmann und Julia Stürmer mit „Beyond the Feed – A Journey Through Online Hate and Everyday Racism in Austria“. Das Feature zeigt, wie sich Online-Hass und Rassismus im Alltag Betroffener auswirken. Dafür begleitete das Team drei Menschen in Wien und ergänzte deren Erfahrungsberichte mit Einschätzungen von Fachleuten.
Gewinner in der Kategorie TV & Video wurden Leon Spachmann und Xaver Schörghuber für „Burnouts und geplatzte Reifen: So erlebt eine junge Frau die Wiener Tuning-Szene“. Die Reportage begleitet eine 20-Jährige zu Treffen der Tuning-Community und zeigt die Szene aus ihrer Perspektive.
Der Sonderpreis für die beste Abschlussarbeit ging an Mario Pichler. Im Rahmen seiner Masterarbeit „Verschwörungsmythen in alternativen Medien. Die Berichterstattung von AUF1 zur österreichischen Nationalratswahl 2024“ entwickelte er ein 26-seitiges Print-Dossier mit dem Titel „Glaubst?“. Gestaltung und Bildsprache greifen dabei bewusst Elemente einschlägiger Publikationen aus dem Umfeld von Verschwörungsmythen auf.
Die Preise in den vier Hauptkategorien sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Österreichische Medienakademie (ÖMA) stellte in der Kategorie Beste Abschlussarbeit einen Seminarplatz zur Verfügung, zusätzlich zum von der FHWien der WKW vergebenen Preisgeld von 500 Euro.
Sie möchten aktuelle Medien-News und Stories lesen und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Österreich informieren? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen
Newsletter.
Sie haben Personalnews in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder Ihnen ist in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen wollen? Mailen Sie die Infos bitte an
redaktion@journalistin.at