Der Journalist und Buchautor und die Journalistin und Filmemacherin werden für kritischen Journalismus ausgezeichnet.
Wien - Hans Rauscher, „Standard“-Kolumnist, und die Journalistin, Moderatorin und Filmemacherin Renata Schmidtkunz erhalten den Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus 2026. Eine Expertenjury unter dem Vorsitz von Gertraud Auer Borea d’Olmo, der ehemaligen langjährigen Generalsekretärin des Bruno Kreisky Forums für internationalen Dialog, sprach sich einstimmig für die beiden aus.
Mit dem Preis werden beide für kritischen Journalismus geehrt. Die Verleihung ist für den 4. November im Kreisky-Forum in Wien geplant. Der Preis trägt den Namen des Journalisten Ari Rath und wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderer Weise um kritische Berichterstattung verdient gemacht haben.
Der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Autor Hans Rauscher (Jahrgang 1944) studierte Zeitungswissenschaft und Geschichte an der Universität Wien. 1970 war er an der Gründung des „Trend“ beteiligt. Ab 1975 war er Kommentator und Kolumnist beim „Kurier“, später auch Co-Chefredakteur. Seit 1997 ist Rauscher beim „Standard“.
Renata Schmidtkunz arbeitete von 1990 bis 2025 als Redakteurin, Filmemacherin und Moderatorin beim ORF in Wien, unter anderem für Ö1/„Im Gespräch“. Nun ist sie als Journalistin selbstständig.
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